
Lichtbasierte Unterstützung für Kopfhaut und bestehende Haarfollikel.
Die Rotlichttherapie, auch Photobiomodulation oder Low-Level-Light-Therapy genannt, nutzt definierte Wellenlängen im roten und nahinfraroten Lichtspektrum. Die Lichtenergie kann biologische Prozesse im Gewebe beeinflussen und wird bei ausgewählten Formen des nicht vernarbenden Haarausfalls zur Unterstützung bestehender Haarfollikel eingesetzt. Die Behandlung ist nicht invasiv und kann insbesondere als Ergänzung eines ärztlich geplanten Haartherapiekonzepts sinnvoll sein. Sie kann jedoch keine vollständig verlorenen Haarfollikel neu bilden. Behandlungsbereiche Androgenetischer Haarausfall Unterstützende lichtbasierte Behandlung bei erblich bedingtem Haarverlust und noch vorhandenen Haarfollikeln. Nachlassende Haardichte Ergänzende Therapie bei beginnender Ausdünnung der Haare. Kopfhaut Nicht-invasive Photobiomodulation des Gewebes im Bereich der Kopfhaut. Kombinierte Haartherapie Ergänzung zu PRP, Microneedling oder anderen individuell ausgewählten Haarbehandlungen.
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Vor Beginn der Behandlung beurteilen wir das Muster des Haarverlusts und den Zustand der Kopfhaut. Bei Hinweisen auf eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung, einen relevanten Mangel oder eine vernarbende Alopezie ist zunächst eine weiterführende medizinische Abklärung erforderlich. Während der Behandlung wird die Kopfhaut für einen definierten Zeitraum mit einem medizinischen LED-System behandelt. Verwendet werden festgelegte Wellenlängen des roten beziehungsweise nahinfraroten Lichts. Die Behandlung ist nicht invasiv und in der Regel schmerzfrei. Photobiomodulation ist keine einmalige Behandlung. Für eine mögliche Verbesserung der Haardichte oder Haarqualität sind regelmäßige Anwendungen über mehrere Monate erforderlich. Aufgrund des natürlichen Haarzyklus können Veränderungen nicht unmittelbar beurteilt werden. Das individuelle Ansprechen ist unterschiedlich und ein Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden. Bei androgenetischem Haarausfall kann die lichtbasierte Therapie insbesondere als ergänzender Bestandteil eines langfristigen Behandlungskonzepts eingesetzt werden.
Eine Rotlichttherapie der Kopfhaut kann insbesondere erwogen werden bei • androgenetischem Haarausfall, • beginnender Ausdünnung der Haare, • nachlassender Haardichte, • oder als nicht-invasive Ergänzung einer bestehenden Haartherapie. Die Behandlung kann keine vollständig verlorenen Haarfollikel neu bilden. Bei plötzlich einsetzendem, umschriebenem oder vernarbendem Haarverlust sowie bei entzündlichen Veränderungen der Kopfhaut sollte zunächst eine medizinische beziehungsweise dermatologische Abklärung erfolgen. Nach der Rotlichttherapie bestehen in der Regel keine Einschränkungen. Sie können Ihren gewohnten Alltag unmittelbar wieder aufnehmen. Eine besondere Nachsorge ist normalerweise nicht erforderlich. Individuelle Empfehlungen richten sich nach möglichen zusätzlichen Haar- oder Kopfhautbehandlungen.
Hilft Rotlicht wirklich gegen Haarausfall?
Für die Photobiomodulation beziehungsweise Low-Level-Light-Therapy liegen insbesondere bei androgenetischer Alopezie klinische Daten vor. Bei ausgewählten Patientinnen und Patienten kann die Behandlung Haardichte und Haarwachstum unterstützen. Das individuelle Ansprechen ist unterschiedlich.
Wie funktioniert Rotlicht bei Haarausfall?
Definierte Wellenlängen des roten und nahinfraroten Lichts können zelluläre Signal- und Stoffwechselprozesse beeinflussen. Der genaue biologische Mechanismus im Bereich der Haarfollikel wird weiterhin wissenschaftlich untersucht.
Kann Rotlicht neue Haarfollikel bilden?
Nein. Die Behandlung kann keine vollständig verlorenen Haarfollikel neu erzeugen. Ziel ist die Unterstützung noch vorhandener Haarfollikel.
Wann sehe ich erste Ergebnisse?
Mögliche Veränderungen können aufgrund des natürlichen Haarzyklus frühestens nach mehreren Monaten beurteilt werden. Eine sichtbare Wirkung nach einzelnen Sitzungen ist nicht zu erwarten.
Wie oft muss die Rotlichttherapie durchgeführt werden?
Photobiomodulation erfordert regelmäßige Anwendungen. Die genaue Frequenz richtet sich nach dem verwendeten System und dem individuellen Behandlungskonzept.
Was ist besser: PRP oder Rotlichttherapie?
Die Verfahren verfolgen unterschiedliche Ansätze. PRP ist eine invasive Eigenblutbehandlung, während die Photobiomodulation nicht invasiv ist und regelmäßige Anwendungen erfordert. Je nach Befund können beide Verfahren kombiniert werden.
Kann Rotlicht mit PRP oder Microneedling kombiniert werden?
Ja. Je nach Befund kann die Photobiomodulation als Ergänzung zu PRP, Microneedling oder anderen Haartherapien eingesetzt werden. Das Behandlungskonzept sollte individuell geplant werden.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Nein. Die Rotlichttherapie ist nicht invasiv und in der Regel schmerzfrei.