
Körpereigene Wachstumsfaktoren zur Unterstützung bestehender Haarfollikel.
Die PRP Haartherapie nutzt plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut, um regenerative Prozesse im Bereich der Kopfhaut und bestehender Haarfollikel zu unterstützen. Das aufbereitete Plasma enthält Blutplättchen und freigesetzte Wachstumsfaktoren, die an verschiedenen biologischen Reparatur- und Signalprozessen beteiligt sind. PRP kann insbesondere bei ausgewählten Formen des nicht vernarbenden Haarausfalls eingesetzt werden. Entscheidend ist eine realistische Indikationsstellung: Die Behandlung kann vorhandene Haarfollikel unterstützen, aber keine vollständig verlorenen Haarfollikel neu bilden. Behandlungsbereiche Androgenetischer Haarausfall Regenerative Unterstützung bestehender Haarfollikel bei erblich bedingtem Haarverlust. Nachlassende Haardichte Behandlung bei beginnender Ausdünnung und noch vorhandenen Haarfollikeln. Diffuser Haarausfall Je nach Ursache kann PRP ergänzend Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzepts sein. Kopfhaut Unterstützung des lokalen Gewebeumfelds bestehender Haarfollikel.
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Zu Beginn wird eine kleine Menge Blut entnommen und in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet. Dabei wird eine Plasmafraktion mit erhöhter Thrombozytenkonzentration gewonnen. Das aufbereitete PRP wird anschließend durch feine Injektionen in die betroffenen Bereiche der Kopfhaut eingebracht. Die Behandlung dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, besteht kein Risiko einer allergischen Reaktion auf das PRP selbst. PRP wirkt nicht unmittelbar. Haarfollikel folgen einem natürlichen Wachstumszyklus, weshalb mögliche Veränderungen erst nach mehreren Monaten beurteilt werden können. Je nach Ausgangsbefund können sich Haardichte, Haardicke oder Haarqualität verbessern. Das individuelle Ansprechen ist unterschiedlich und ein Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden. Für viele Patientinnen und Patienten wird zunächst eine Serie von drei Behandlungen im Abstand
von etwa vier bis sechs Wochen empfohlen. Anschließend können Auffrischungsbehandlungen sinnvoll sein. Eine PRP Haartherapie kann insbesondere erwogen werden bei • beginnendem androgenetischem Haarausfall, • nachlassender Haardichte, • diffusem Haarausfall nach entsprechender Ursachenabklärung, • oder als regenerative Ergänzung eines bestehenden Therapiekonzepts. Bei vollständig verlorenen Haarfollikeln oder vernarbenden Alopezien kann PRP keine neuen Haarfollikel erzeugen. Plötzlich einsetzender, umschriebener oder vernarbender Haarverlust sollte zunächst
dermatologisch beziehungsweise medizinisch abgeklärt werden. Nach der Behandlung kann die Kopfhaut vorübergehend gerötet, druckempfindlich oder leicht geschwollen sein. Kleine punktförmige Blutungen oder Blutergüsse sind möglich. Für die ersten 24 Stunden empfehlen wir, auf intensiven Sport, Sauna und starke Hitze zu verzichten. Die Kopfhaut sollte am Behandlungstag nicht unnötig gereizt werden. Individuelle Empfehlungen zur Haarwäsche und Kopfhautpflege erhalten Sie nach der Behandlung.
Hilft PRP wirklich gegen Haarausfall?
PRP kann bei ausgewählten Formen des nicht vernarbenden Haarausfalls, insbesondere bei androgenetischer Alopezie, die Haardichte und Haardicke unterstützen. Das individuelle Ansprechen ist unterschiedlich.
Kann PRP neue Haare wachsen lassen?
PRP kann bestehende und noch aktive Haarfollikel unterstützen. Vollständig verlorene Haarfollikel können durch PRP nicht neu gebildet werden.
Wann sehe ich erste Ergebnisse?
Aufgrund des natürlichen Haarzyklus werden mögliche Veränderungen meist erst nach mehreren Monaten sichtbar. Eine seriöse Beurteilung ist nicht wenige Tage nach der Behandlung möglich.
Wie viele PRP-Behandlungen brauche ich?
Häufig empfehlen wir zunächst drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen. Das genaue Behandlungsschema richtet sich nach dem individuellen Befund.
Ist PRP bei erblich bedingtem Haarausfall geeignet?
PRP kann bei androgenetischer Alopezie als ergänzende Behandlung eingesetzt werden. Je nach Befund können etablierte medikamentöse Therapien ebenfalls eine Rolle spielen.
Ist die PRP Haartherapie schmerzhaft?
Die feinen Injektionen können als unangenehm empfunden werden. Die Behandlung ist in der Regel gut tolerierbar; bei Bedarf können Maßnahmen zur Schmerzlinderung besprochen werden.
Ist PRP für Frauen und Männer geeignet?
Ja. PRP kann bei Frauen und Männern eingesetzt werden. Entscheidend ist nicht das Geschlecht, sondern die Ursache und das Muster des Haarverlusts.
Was ist der Unterschied zwischen PRP und Mesotherapie bei Haarausfall?
PRP wird aus dem eigenen Blut gewonnen und enthält körpereigene Blutplättchen und Wachstumsfaktoren. Bei der Mesotherapie werden ausgewählte Präparate durch Mikroinjektionen in die Kopfhaut eingebracht. Welche Behandlung sinnvoller ist, hängt vom individuellen Befund ab.